Tradition und Innovation

2021 – Förderung Agrotourismus

In der Zwischenzeit bewirtschaften wir 7 Hektaren mit 11 Traubensorten welche wiederum mehr als 20 verschiedenen Weine hervorbringen. Unser Team konnten wir über die letzten Jahre hinweg stark ausbauen und deshalb einiges mehr hinsichtlich Agrotourismus erreichen. Nicht nur Führungen im und rund ums Weingut mit gemütlichem Beisammensein in unsere Weinlounge, sondern auch Seminare und Workshops mit Lerneffekt können auf unserem Weingut genossen werden. Anlässe können in den Sprachen Deutsch, Französisch Englisch und Spanisch durchgeführt werden.

2017 - Vom Weingut zum Erlebnisweingut

Unser Verkaufsraum im Weinkeller platzte schon seit Jahren aus allen Nähten. Deshalb war für uns alle klar, irgendwann muss ein Eventraum, am besten auf der gegenüberliegenden Seite vom Keller her. Das Gebäude lebt vor allem durch den offenen, auf zwei Etagen verteiltem Raum mit einer herrlichen Weitsicht über das Thurtal. Der Raum eignet sich gut für Seminare, Workshops, sowie auch für Familienfeste, denn in kürzester Zeit kann er individuell angepasst werden. Durch den Bau unseres Eventraums konnten wir uns ein zweites Standbein aufbauen.

2016 – Übernahme des Weinguts durch Michael

Michael konnte den Schritt zur Übernahme des Weinguts der Eltern antreten und dies mit vielen neuen, tollen Visionen. Unter anderem mit der Planung eines Neubaus als Eventgebäude.

2011 – Ausbildung der ersten Winzerlehrtochter

Michael absolvierte die Winzer-Meisterschule, lernte dabei viele tolle Winzer, sowie auch Quereinsteiger kennen und konnte dabei viel dazulernen. Endlich war es soweit und die erste Winzerlehrtochter konnte auf dem eigenen Betrieb ausgebildet werden. Nach ihr folgten zahlreiche weitere Winzer/innen die einen Teil ihrer Lehre bei uns auf dem Weingut absolvierten.

2010 – Die kleinsten Schafe der Welt - Ouessantschafe

Schon in frühen Jahren legten wir viel Wert auf Innovation, Tradition und Nachhaltigkeit. Die kleinsten Schafe der Welt helfen fleissig bei der Pflege und beim Düngen der Rebberge mit. Sie fressen das Gras sauber weg, keine Maschine könnte dies nur annähernd so gut wie sie. 

2003 – Der Schritt vom Traubenproduzenten zum Weingut

Im Jahr 2003 war es ursprünglich vorgesehen, dass ich, Michael einen Praktikumsaufenthalt in Neuseeland bei Georg Fromm absolviere. Doch Ende November rief eines Vormittags Georg an und teilte mit, dass Frost einen Grossteil seiner Anlage zerstörte und deshalb das Praktikum nicht zustande kommen kann. Noch am selben Tag annullierte ich meinen Flug und drehte meine Zukunft mehr als nur auf den Kopf.
So konnten wir, als Vater/Sohngemeinschaft, durch den Kellerbau (Einweihung 5. Oktober) im Herbst unsere ersten eigenen Trauben aus 4.5 Hektaren Rebland verarbeiten und schlussendlich vinifizieren. Endlich war es soweit, vom Anpflanzen bis zum AbfĂĽllen, alles aus einer Hand. FĂĽr uns der bedeutsamste Schritt in der Geschichte der Familie Burkhart.
Durch den Kellerbau kamen auch die grosse Nachfrage nach Führungen, Geburtstagsfeiern, Firmenanlässen bis hin zu ganztägigen Seminaren.

2001 – Wimmet am Ottenberg bei Weinfelden

Willi und Christine bewirtschafteten mit den Eltern von Willi in der Zwischenzeit 3.3 Hektaren.
Es waren die Traubensorten Kernling, MĂĽller Thurgau, Weissburgunder und Blauburgunder vertreten.
Die geernteten Trauben wurden durch die Kellerei Rutishauser vinifiziert.
Der Kernling wiederum bei einem Selbstkelterer.
Ein Teil der Erntemenge wurde zurĂĽckgenommen und selbst vermarktet.

1993 – Kernling

Willi und Christine hatten sich bereits im Jahr 1993 entschieden, das auch heute noch beliebteste Steckenpferd des Weinguts, den Kernling (eine Mutation vom Kerner) als erste in der Schweiz anzupflanzen. Sie lernten diese Traubensorte während ihrer Reise in die Pfalz kennen und waren so begeistert, dass sie sich damals gleich entschieden, diesen auf dem eigenen Rebland anzupflanzen.

1986 – Christine und Willi übernahmen den Betrieb

Willi und Christine ĂĽbernahmen mit ihren drei Kindern den Betrieb von den Eltern, Jakob und Anna Burkhart.
Willi ging im Winter und wenn es der Betrieb erlaubte, auch unter dem Jahr in einer Schreinerei zur Arbeit. Vom Rebbau alleine konnten Sie noch nicht leben.

 

1982 - Ein Weinwunderjahr

In diesem Frühling blieb der späte Frost aus. Auch der Blühet (das Blühen der Reben) im Sommer war sehr gut und vor dem Hagel blieb der Ottenberg weitgehend verschont. Im September gab es viel Sonne sowie milde Witterung. Ein richtiges Weinwunderjahr.
Willi Burkhart nimmt im Auftrag des Kantons die Messungen vor. 
So wiesen die Blauburgundertrauben einen Zuckergehalt von 80 bis 85 Oechslegraden und die Weissen um die 80 Grad, was alles einen sehr guten Wein versprach. 

1962 - Jakob Burkhart - 5. Generation

Jakob und Anna Burkhart pflegten die Reben über mehrere Jahre. Die Trauben wurden über eine grössere Distanz aus dem Rebberg zur Stande getragen. 

Ab dem 1900 – Selbstständige Rebbauern

Am 20. Dezember 1900 wurde aus den Pächtern Burkhart und Germann selbstständige Rebbauern, da sie an diesem Tag das Gut von den Erben Thurnheer erwarben.

1849 – Pachtwechsel

Jakob Burkhart blieb weiterhin auf dem Gut, neu jedoch mit Germann statt Brugger.

1823 – Neue Pächter – Jakob Burkhart

Als Pächter lebte ab Ende 1823 Jakob Burkhart auf dem Gut, zusammen mit Ulrich Brugger.

16. Jahrhundert – Wie alles begann

Das Hagholz war ein Schupflehen der Schlossherrschaft Weinfelden.